Ein Leben im Bann der Magie
Im Sommer erscheint bei Vitalis die erste umfassende, reich mit Bildern ausgestattete Biographie über den Schriftsteller Gustav Meyrink – das jüngste Werk des bekannten Literaturprofessors Hartmut Binder.
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Hartmut Binder
Gustav Meyrink
Ein Leben im Bann der Magie
Mit mehr als 300, teils vierfarbigen Abbildungen.
Ca. 800 Seiten, 17 x 24 cm, Fadenheftung, gebunden, Lesebändchen, Schutzumschlag.
€ 49,90 (D) / € 51,40 (A) / sFr 89,90


deutsch
978-3-89919-078-6
lieferbar ab Juli 2009
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Mit Hartmut Binders jüngstem Werk liegt erstmals eine umfassende, auch gehobenen Ansprüchen genügende Biographie Gustav Meyrinks vor. Einer der wichtigsten Satiriker deutscher Zunge und zugleich einer der bedeutendsten Vertreter phantastischer Literatur wird damit vom Rankenwerk fragwürdiger Legenden befreit, die bisher den Blick auf sein Leben verstellt hatten.
Anhand bislang unbekannter Archivmaterialien, unausgewerteter gedruckter Quellen und mit Hilfe zahlreicher historischer Abbildungen führt Binder den Leser durch Meyrinks unglückliche Jugendjahre, zeigt den Prager Dandy, Sportsmann, Esoteriker, Prozesshansel, der einen Gesellschaftsskandal provozierte, den scheiternden Bankier, der wegen Betrugsverdacht monatelang in Untersuchungshaft saß, beschreibt den Münchner Übersetzer und den erfolgreichen Schriftsteller, der sich an den Starnberger See zurückzog.
Ein Schwerpunkt der Darstellung liegt auf den Prager Jahren Meyrinks, denn die besondere Atmosphäre der alten Kaiserstadt an der Moldau, ihre Legenden und ihr Figurenschatz haben tiefe Spuren in den frühen Satiren, in der Walpurgisnacht und im Golem-Roman hinterlassen, die ausführlich gewürdigt werden.
Aus dem Inhalt:
• Die frühen Jahre eines „sehr unglücklichen Kindes“
• Gustav Meyrink als Rennruderer
• Ehrenaffären und Gesellschaftsskandale
• Untersuchungshaft in Prag
• Begeisterung für Spiritismus und okkulte Phänomene
• Als Redakteur in Wien
• Welterfolge mit phantastischen Romanen
• Am Starnberger See
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Weitere Novitäten im Frühjahr und Herbst 2009:
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Blick ins Buch ...
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Gustav Meyrink
Walpurgisnacht
208 Seiten, 13 x 21 cm, gebunden, Lesebändchen, illustriert von Karel Hruška.
€ 9,90 (D) / € 10,20 (A) / sFr 17,90
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978-3-89919-041-0 |
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lieferbar |
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In den weltabgewandten alten Aristokraten am Hradschin über Prag erwachen die Dämonen der Vergangenheit, und die eigene mißbrauchte, verdorbene Jugend schreckt die Greise. In den entarteten Enkeln aber erstehen die Ahnen, geben ihnen ungeheure Kräfte und peitschen im böhmischen Proletariat die Taten längst vermoderter Gewaltgestalten wieder auf. In diesem Roman beherrscht das unwirkliche Leben einer unbekannten Welt ganz und gar die Geschehnisse der sogenannten wirklichen Welt. Das okkulte Sein triumphiert, bis die Wirklichkeit vernichtet und ausgelöscht ist.
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Gustav Meyrink
Der Golem
304 Seiten, 13 x 21 cm, gebunden, Fadenheftung, Lesebändchen, mit acht Zeichnungen von Hugo Steiner-Prag.
€ 9,90 (D) / € 10,20 (A) / sFr 17,90
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978-3-89919-053-3 |
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lieferbar |
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Ein Welterfolg war Gustav Meyrinks Roman Der Golem (1915) bereits zu Lebzeiten des Autors – bis heute ist er es geblieben. Schon auf der ersten Seite taucht der Leser ein in die mondschattige, alte Prager Judenstadt, in welcher der schauderhafte Golem seit Jahrhunderten sein Unwesen treibt. Alte jüdische Geheimlehren, okkultistische Vorstellungen, ja gar buddhistische Elemente beherrschen die düstere Welt des Gemmenschneiders Athanasius Pernath, die irgendwo zwischen Traum und Wirklichkeit angesiedelt ist. In dieser untergegangenen Welt des alten Ghettos kreuzt sich Pernaths Weg unvermutet mit dem des geheimnisvollen Golem …
„Immer einmal in der Zeit eines Menschenalters geht blitzschnell eine geistige Epidemie durch die Judenstadt, befällt die Seelen der Lebenden zu irgendeinem Zweck, der uns verhüllt bleibt, und läßt wie eine Luftspiegelung die Umrisse eines charakteristischen Wesens erstehen, das vielleicht vor Jahrhunderten hier gelebt hat und nach Form und Gestaltung dürstet.“
aus Gustav Meyrink: Der Golem
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Hartmut Binder
Mit Kafka in den Süden
Eine historische Bilderreise in die Schweiz und zu den oberitalienischen Seen
Erstausgabe, mit mehr als 250 farbigen Abbildungen.
418 Seiten, 23 x 30 cm, Fadenheftung, in Halbleinen gebunden, Lesebändchen, Schutzumschlag.
€ 79,90 (D) / € 82,30 / sFr 143,90
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deutsch |
3-89919-058-8 |
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lieferbar |
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Der opulent ausgestattete Band dokumentiert in Wort und Bild umfassend die Reisen, die Kafka in den Jahren 1909, 1911 und 1913 in die Schweiz und nach Italien unternommen hat. Zeitgeschichtliche Quellen, insbesondere Reiseliteratur und Fahrpläne, aber auch Nachforschungen vor Ort erlaubten eine minutiöse Rekonstruktion dieser Ferienrouten bis in die einzelnen Tagesabläufe hinein. Eine wesentliche Hilfe für das Verständnis der sehr lückenhaften und detailfixierten Aufzeichnungen Kafkas waren auch die Reisetagebücher und andere bisher unbeachtete Veröffentlichungen Max Brods, der Kafka teilweise begleitete. Die Auswertung dieser Zeugnisse erlaubte es weiterhin, Monumente und Ereignisse zu identifizieren, die in den lediglich als Gedächtnisstütze gedachten Aufzeichnungen Kafkas zwar angesprochen, aber nicht wirklich beschrieben werden, so dass sie dem Leser unverständlich bleiben müssen.
Hartmut Binder, der Verfasser des Bandes, ist ein hervorragender Kafka-Kenner, der seit vielen Jahren mit zahlreichen grundlegenden Veröffentlichungen zu Leben und Werk des Prager Autors auf sich aufmerksam gemacht hat. Seine langjährige Sammeltätigkeit erlaubte es, die Ergebnisse seiner Recherchen zu Kafkas Reisen mit umfangreichem historischem Bildmaterial zu erläutern: 469 meist historische, eng auf Kafkas Wahrnehmung bezogene und teilweise farbig wiedergegebene Abbildungen vergegenwärtigen seine Reiseerfahrungen, die ihn teilweise auch zu literarischer Gestaltung anregten.
Dieses neue Werk Binders ein weiteres Muss für alle, die vom Leben und Schaffen Kafkas fasziniert sind, verlockt es doch dazu, es als Literaturführer zu benützen und die Reisen des Prager Schriftstellers in den Süden imaginativ oder tatsächlich Schritt für Schritt nachzuvollziehen.
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Hartmut Binder
Prag
Literarische Spaziergänge durch die Goldene Stadt
Neu gestaltete und erweiterte Ausgabe, mit zahlreichen sw-Abbildungen.
376 Seiten, 13 x 21 cm, Fadenheftung, gebunden, Lesebändchen, Schutzumschlag.
€ 14,90 (D) / € 15,40 (A) / sFr 26,90
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978-3-89919-123-3 |
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lieferbar |
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Hartmut Binder, Professor für Sprache und Literatur, ist Kafka-Spezialist und forschte besonders über die Prager Literaturszene seit der Jahrhundertwende.
„Ein unentbehrliches Buch. Ein unentbehrliches Hilfsmittel bei literarischen Prager Spaziergängen (…) ist der flüssig geschriebene, unendlich kenntnisreiche Band von Hartmut Binder.“
Neue Zürcher Zeitung
„Was die Sternwarte von Greenwich für die Zeitmessung, das ist Binder für die Kafka-Forschung.“
Stuttgarter Zeitung
„Keine Frage: Hartmut Binder kennt sich aus in Prag und in der Literatur.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung
„Der Kafka-Spezialist Hartmut Binder legt mit einer grundlegend erneuerten Fassung seiner Literarischen Spaziergänge durch die Goldene Stadt ein ebenso nützliches wie unterhaltsames Werk vor. (…) Dabei sind die Orte Kafkas, seine Wohn- und Wirkungsstätten zwar immer wiederkehrende Stationen und geben Gelegenheit, ausführlich aus den Werken des Autors zu zitieren. Doch auch andere Prager Schriftsteller und Literaten deutscher wie tschechischer Zunge kommen zu Wort: Max Brod, Franz Werfel, der Dichter Rainer Maria Rilke, Jan Neruda, der rasende Reporter Egon Erwin Kisch und der Vater des braven Soldaten Schwejk Jaroslav Hašek, um nur die bekanntesten zu nennen. Und auch zeitgenössische Autoren wie Ota Filip, Pavel Kohout und Milan Kundera fehlen nicht.“
NZZ
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Vitalis Literaturkalender 2010
4. Jg.: Literaturstadt Wien
Hg. von Henrik Neugebauer und Harald Salfellner,
54 Seiten Farbe auf Bilderdruckpapier, Perforation.
24 x 29 cm,
€ 19,90 (D) / € 20,50 (A) /
sFr 35,80


deutsch
978-3-89919-153-0
lieferbar
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Der Vitalis-Kalender 2010 steht ganz im Zeichen der Literaturstadt Wien.
Woche für Woche findet man in diesem Kalender
• Unterhaltsames und Informatives zu Wiener Autoren der Gegenwart und Vergangenheit, zu literarischen Stätten in Wien und zu Institutionen, die Geschichte geschrieben haben
• zahlreiche Abbildungen von Schriftstellern, Büchern und der Donaustadt
• schmückende Kunstdrucke
• Zitate aus Werken, Briefen und Tagebüchern
• historische Ereignisse der Woche
• Literaturtipps
und jeden Tag zwei literarische Geburtstagskinder.
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Harald Salfellner (Hg.)
Österreichische Märchen
aus alten Schriften gesammelt

Mit durchgehend farbigen Illustrationen von Lucie Müllerová.
48 Seiten, 19 x 19 cm, Fadenheftung, in Halbleinen gebunden, Goldprägung, Lesebändchen.
€ 9,60 (D) / € 9,90 (A) / sFr 17,30
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deutsch |
978-3-89919-147-9 |
lieferbar |
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englisch |
978-3-89919-148-6 |
lieferbar |
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französisch |
978-3-89919-149-3 |
lieferbar |
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spanisch |
978-3-89919-150-9 |
lieferbar |
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italienisch |
978-3-89919-151-6 |
lieferbar |
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russisch |
978-3-89919-152-3 |
lieferbar |
„Pick an!“ ruft der schneidige Bursch, der die Königstochter freien will, und schon bleiben alle an seinem Zauberwägelchen kleben: der rußige Rauchfangkehrer, der zünftige Bäckerjunge mit seinen reschen Semmerln, das neugierige Ladenmädchen in seiner Schürze – und so geht’s auch allen Märchenfreunden, die dieses Buch zur Hand nehmen. Im Sauseschritt geht die Reise durch die österreichischen Lande, und von den Ufern des Neusiedlersees bis zu den Alpentälern Vorarlbergs werden die schönsten Volksmärchen des Landes erzählt. Da wächst in Niederösterreich ein wunderlicher Baum bis in den Himmel, verwandelt sich in Tirol ein Bär in einen edlen Prinzen, und in Salzburg spuckt eine verzauberte Kaffeemühle so viel Weizen, daß die Körnlein aus dem Schornstein des Hauses springen. Da muss sogar die mürrische Prinzessin von Herzen lachen, und am Ende feiern alle ein fröhliches Fest.
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Karl Tschuppik
Elisabeth – Kaiserin von Österreich
Mit zahlreichen Farb- und sw-Abbildungen.
80 Seiten, 15 x 21 cm, Broschur mit Klappen.
€ 5,70 (D) / € 5,90 (A) / sFr 10,20
Gekürzte Ausgabe auf der Grundlage von Tschuppiks Originaltexten aus den Jahren 1928 und 1929.
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Erich M. Posch
Als Öst'reich noch bei Böhmen war
232 Seiten, 13 x 21 cm, gebunden, Lesebändchen, Schutzumschlag.
€ 12,90 (D) / € 13,30 (A) / sFr 23,90
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978-3-89919-126-4 |
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lieferbar |
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Als Öst’reich noch bei Böhmen war … Gar „viele Jahr“ ist das nun schon her, und die Zwischenzeit hat vieles darangesetzt, um hüben wie drüben böhmische Dörfer entstehen zu lassen und Unverständnis zwischen Tschechen und Österreichern zu säen. Doch wo die Geschichte einen Graben aufwirft, können Geschichten eine Brücke sein: In rund 100 Kapitelchen wird anhand oft erstaunlicher Details aufgezeigt, wo Verbindungen bestehen zwischen Land und Leuten – aber auch, wie ein rosaroter Panzer nach Prag kam und von wo aus der Räuber Hotzenplotz seinen Streifzug in alle Welt begann. Und wenn am Ende der Reise die Frage steht, was uns von Böhmen geblieben ist, so wird der Leser dem Autor beipflichten: viel, sehr viel …
Über den Autor:
Erich M. Posch, ein gebürtiger Grazer, arbeitete in ganz West- und halb Osteuropa als Manager. So führten ihn seine Wege auch nach Tschechien, wo er an der Prager Karlsuniversität Tschechisch lernte und die Gelegenheit hatte, mit Land und Leuten Bekanntschaft zu machen.
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Harald Salfellner
Prag
Ein Reiseführer
Vollständig überarbeitete und aktualisierte Ausgabe. Mit mehr als 200, größtenteils farbigen Abbildungen.
212 Seiten, 11 x 19 cm, Broschur mit Klappen.
€ 9,90 (D) / € 10,20 (A) / sFr 17,90
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