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Kafkas Wien
 

Hg. von Hartmut Binder, 456 Seiten, mit mehr als 300 teils farbigen Abbbildungen, 21 x 26 cm, Fadenheftung, gebunden, Lesebändchen, Schutzumschlag
€ 49,90 (D) / € 51,40 (A)

deutsch 978-3-89919-282-7 lieferbar ab Mai

Es ist ein weisser Fleck auf der Landkarte der Kafkaforschung: des Prager Schriftstellers Beziehung zu der Hauptstadt des Kaiserreiches, dessen Untertan er war. Schon als Knabe wurde er Zeuge der Besuche Franz Josefs in seiner Heimatstadt, später sah er sich den musikalischen und literarischen Einflüssen ausgesetzt, die von der lebensfrohen, ihm jedoch verhassten Habsburger-Residenz ausgingen. So kann es nicht verwundern, daß er nicht als Tourist nach Wien kam, sondern als Durchreisender, als Kongreßteilnehmer, als Liebender, als Schwerkrenker und schließlich als Sterbender, der in einem Zinnsarg der Wiener Städtischen Bestattungsanstalt an die Moldau zurückkehren sollte.

Dieser üppig mit Bildern ausgestattete Band führt an die Stätten, die der Schriftsteller mit seiner Anwesenheit nobilitiert, benennt die von ihm geschätzten und abgelehnten Wiener Schriftsteller und Bühnenkünstler und zeigt die Ursachen seiner Wien-Aversion auf. So erhält der Leser erstmals erschöpfend Auskunft über den Rang, den die Stadt und ihre Bewohner in Kafkas Leben und Denken einnnahmen.

 

 

Alfons Mucha

Blick ins Buch...

Mucha - Sein Leben in Wort und Bild

80 Seiten, 15 x 21 cm, mit Reliefprägung, Klappenbroschur
€ 9,90 (D) / € 10,20 (A)

deutsch 978-3-89919-240-7 lieferbar
englisch 978-3-89919-241-4 lieferbar
französisch 978-3-89919-242-1 lieferbar
spanisch 978-3-89919-244-5 lieferbar
italienisch 978-3-89919-243-8 lieferbar
russisch 978-3-89919-245-2 lieferbar

Als Zeichner verführerisch schöner Panneaux und Plakate ist Alfons Mucha weltberühmt. Als dekorativer Künstler prägt er das Erscheinungsbild eines ganzen Zeitalters: „Le Style Mucha" gilt um 1900 als Inbegriff weltläufiger Eleganz.
Mit hervorragendem Bildmaterial zeigt dieser Band die Kunst Alfons Mucha in all ihren Facetten, von den Anfängen über die erfolgreichen Plakate bis zum monumentalen Spätwerk. Spannende Texte folgen dem Künstler auf seinem Lebensweg, führen den Leser in die Werkstatt, in der die berühmten „Mucha-Frauen" entstehen, und entfalten zugleich das Panorama einer bewegten Epoche.

 

 

Der neue Medizinkalender von Vitalis

 

Zur Geschichte der Medizin
Aus dem Weltreich der Heilkunst und Pharmazie
Vitalis Medizinkalender 2014
– ein Wandkalender zum Abreißen

hg. von Dr. med. univ. Harald Salfellner, 54 Seiten Farbe auf Bilderdruckpapier, Perforation, 24 x 29 cm, im Kartonschuber, Spirale.
€ 29,90 (D) / € 30,60 (A)

deutsch 978-3-89919-185-1 lieferbar ab Juli

Der Vitalis-Kalender 2014„Zur Geschichte der Medizin" führt in das spannende Weltreich der Heilkunst und Pharmazie.
Woche für Woche findet man in diesem Kalender
• Unterhaltsames und Informatives zu Ärzten der Gegenwart und Vergangenheit und zu großen Ereignissen der Medizingeschichte
• zahlreiche Abbildungen von Ärzten, Gerätschaften, histologischen Schnitten, Büchern und Heilpflanzen
• Zitate aus Werken, Briefen und Nobelpreisreden
und jeden Tag zwei medizinische Geburtstagskinder.

 

Im Urteil der Presse

SPANNEND; HERAUSRAGEND; EXZELLENT
Einhelliges Lob in medizinischer Fachpresse und angesehenen Medien

Einen Hund bei lebendigem Leibe aufschneiden, um dann in seinen Eingeweiden herumzuwühlen – heute würde man für so etwas eingesperrt. Doch als Gasparo Aselli im Jahr 1622 genau eine solche Vivisektion durchführte, brachte ihn das nicht ins Gefängnis, sondern bleibenden Ruhm als einer der Pioniere der Medizingeschichte (er entdeckte auf diese Weise die Lymphgefäße). Überhaupt war man in früheren Zeiten nicht zimperlich, wenn es darum ging, die Entwicklung der Medizin voranzutreiben. Der Vitalis Verlag hat einen Kalender für das Jahr 2012 herausgebracht, der in 52 Porträts herausragende Ärzte und deren erstaunliche Leistungen vorstellt.
Wieso nur an Tieren herumdoktern und nicht gleich den Selbstversuch wagen, dachten sich andere Ärzte. Der Württemberger Justinus Kerner war keineswegs lebensmüde, als er sich Anfang des neunzehnten Jahrhunderts Botulinum einspritzte, um dessen Wirkung zu erforschen. Dass dieser Stoff giftig genug für die Arsenale der biologischen Kriegsführung ist, das konnte er nicht ahnen. Ob wiederum die diversen Hollywoodsternchen wissen, dass sie Kerners Feldforschung ihre glatten Gesichtszüge verdanken? Könnte er heute das Herstellungsverfahren von Botox zum Patent anmelden, Kerner hätte ausgesorgt. Von Louis Pasteur stammt der Ausspruch, wenn es der Menschheit diene, wäre er bereit, jedes nur denkbare Tier mit jedem nur denkbaren Bazillus zu infizieren. Zwei englische Ärzte gingen Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts noch weiter. Die beiden Forscher fackelten nicht lange und infizierten gleich sich selbst mit dem Gelbfiebervirus. Mit Erfolg, möchte man sagen, kurze Zeit später waren sie tot.
Wen solche und andere Heldengeschichten nicht kalt lassen, der kann nun Woche für Woche sein medizinhistorisches Wissen erweitern. Der Vitalis Verlag hat einen Kalender herausgebracht, der in 52 Porträts herausragende Ärzte und deren erstaunliche Leistungen vorstellt: „Zur Geschichte der Medizin. Aus dem Weltreich der Heilkunst und Pharmazie“. Dabei handelt es sich weniger um einen Kalender als um ein regelrechtes Kalenderbuch. Die einzelnen Artikel sind spannend und interessant geschrieben und – was das erfreulichste ist – gleichzeitig sorgfältig recherchiert und äußerst informativ. Auch wenn man dem Kalender anmerkt, dass er von fachkundigen Autoren zusammengestellt wurde – die pointierten Beiträge verstehen Ärzte wie Laien. Man erfährt nicht nur, wem der Pfannenstielschnitt seinen Namen verdankt oder wer dem Kaiser an die Gurgel ging. Es wird auch an Hippokratesjünger erinnert, die etwa in der Literatur zu Ruhm und Nachruhm kamen: Schiller, Schnitzler und Huelsenbeck seien hier nur genannt. Und sollte man morgens beim Aufblättern der neuen Woche mal nicht gleich Zeit für die Lektüre des ganzen Artikels haben – die vielen medizinhistorischen Bilder und die pointierten Zitate machen Appetit auf weitere Happen zwischendurch.

Journal Med

Der Vitalis-Kalender Zur Geschichte der Medizin führt in das spannende Weltreich der Heilkunst und Pharmazie. Woche für Woche findet man in diesem Kalender Unterhaltsames und Informatives zu Ärzten der Gegenwart und Vergangenheit sowie zu großen Ereignissen der Medizingeschichte, zahlreiche Abbildungen von Ärzten, Gerätschaften, historischen Schnitten, Büchern und Heilpflanzen, Zitate aus Werken, Briefen und Nobelpreisreden und jeden Tag zwei medizinische Geburtstagskinder.

Ärzteblatt Thüringen

Jedes Wochenblatt ist schön gestaltet mit mindestens einem großen, meist farbigen Bild oder Foto mit Bildbeschreibung und einem rund 140 Wörter starken Haupttext. Der Vitalis-Kalender bietet einen kurzweiligen medizinischen Lauf durch das Jahr und dürfte Laien und studierten Medizinern Freude bereiten.

Zahnärztliche Mitteilungen

 

Gerne läßt man hier ausnahmsweise einmal die Zeit verstreichen, ist man doch gespannt darauf, welche historische Reminiszenz die nächste Woche zu bieten hat.

Deutsches Ärzteblatt

 

Der Name dieses großformatigen Kalenders läßt noch nicht erahnen, welcher Schatz sich Woche für Woche entblättert. .. Wenn Sie erst einen Blick hineingeworfen haben, werden Sie ihn nicht mehr aus der Hand legen wollen.

Ärzteblatt Mecklenburg-Vorpommern

Jede Woche erzählt der hervorragend gestaltete Kalender eine kurze, aber spannende Geschichte aus den Annalen der Heilkunst.

Tagesanzeiger, Zürich

Manches ist wahrlich brutal, vieles jedoch genial: Im Kalenderbuch
2012 „Zur Geschichte der Medizin. Aus dem Weltreich der Heilkunst und Pharmazie“ (Vitalis Verlag, 30,60 €) werden Woche für Woche 52 herausragende Ärzte und deren erstaunliche Leistungen vorgestellt. Mitunter geht es, wie erwähnt, grausam zu – wenn Gasparo Aselli im Jahr 1622 einen Hund bei lebendigem Leib aufschneidet und in seinen Eingeweiden wühlt. Aber das ist die Ausnahme. Der Chirurg Sir Benjamin Collins Brodie (1783 bis 1862) etwa empfand tiefe Abscheu vor groben Sehnenmessern und Knochensägen, er suchte und fand weniger radikale Behandlungsmethoden. Freilich werden auch ganz berühmte Ärzte wie Alexander Fleming oder Christiaan Barnard vorgestellt. Das „Kalenderbuch“ ist nicht nur für Ärzte, sondern ebenso für Laien eine Lesedelikatesse, die mit medizinhistorischen Bildern gewürzt ist.

Die Presse

 

Von Lebensrettern und Bakterienjägern

Was war der Zweck einer "Jungfer" in Großbritannien um 1790? Warum gibt es das Rote Kreuz? Woher hat der Pap-Test seinen Namen? Was haben Operationen mit Theater zu tun und wofür ist der Pawlow'sche Hund bekannt? Wer keine Antworten auf diese Fragen der Medizingeschichte parat hat, der entdecke sie im Laufe des Jahres 2013 beim wöchentlichen Abreißen des Kalenderblattes.
Der neue Medizinkalender, im Vitalis-Verlag erschienen und von Harald Salfellner herausgegeben, ist mehr als nur ein Accessoire für das ärztliche Wartezimmer oder die Medizinstudenten-Wohngemeinschaft. Interessierten offenbart er einen informativen und dennoch humorvollen Blick in die Medizingeschichte der letzten 1.700 Jahre. Woche für Woche werden zwei Geburtstagskinder vorgestellt, also wegweisende Ärzte, Pharmazeuten sowie Forscher und ihre Entdeckungen. Abbildungen von diesen sowie ihren Gerätschaften, histologischen Schnitten und Heilpflanzen, Zitate aus Büchern, Briefen und Nobelpreisreden komplettieren die kurzweilig verfassten Infotexte auf jeder Seite.
Gleich auf dem Cover findet sich ein Vorgeschmack auf das bilderreiche Innenleben des Kalenders. Ein Gemälde von Adalbert Franz Seligmann aus dem 19. Jahrhundert zeigt den deutsch-österreichischen Chirurgen Theodor Billroth, während er im Kreis seiner Studenten eine Operation durchführt. Skalpelle und andere blutige Instrumente sind hier genauso zu sehen wie entnommene Gewebsteile.
Aber auch schonendere Ansichten wie das Porträt des japanischen Arztes und Bakteriologen Kitasato Shibasaburó und die tragische Geschichte seiner Fehlentdeckung des vermeintlichen Pest-Erregers werden gezeigt. Von den Brüdern Cosmas und Damian, die um 300 n. Chr. die ersten Organtransplantationen durchführten, bis zum erst vor neun Jahren in Indonesien entdeckten Homo floresiensis stoßen die Leser auf zahlreiche medizinische Anekdoten.

der Standard.at

 

Uneingeschränkt empfehlenswertes Werk

Wie sein Vorgänger verführt er wiederum zum Stöbern - dabei erweist er sich als reicher Wissensborn. Von zahlreichen bekannten Persönlichkeiten (u. a. Esmarch, Böhler, Röntgen, Büchner) wird weniger Bekanntes berichtet; andere Namen werden mit Großtaten der Medizin in Verbindung gebracht. Oder wussten Sie, dass der Japaner Kitasato Shibasaburo als erster Clostridium tetani angezüchtet hat - und das in Robert Kochs Labor in Berlin?
Ob es die Umstände sind, die Henry Dunant zum Gründer des Roten Kreuzes werden ließen, warum eine DDR-Sonderbriefmarke die Ehre bekommt, dass Kalenderblatt der 37. Woche zu schmücken oder was es mit der „plaisanterie rabelaisienne“ auf sich hat - jedes einzelne Kalenderblatt ist lesenswert.
Medizinisches Fachwissen wird nicht vorausgesetzt - es wird allgemein verständlich und pointiert vermittelt. Wie für den Vorgänger gilt auch für den Kalender 2013 die Empfehlung, die Blätter einbinden lassen um ein vorzeigbares interessantes Büchlein zu erhalten.

Ärzteblatt Mecklenburg-Vorpommern

 

Ideales Weihnachtsgeschenk

Zahlreiche Abbildungen von Ärzten, Geräten, anatomischen Schnitten und Büchern sowie Zitate aus historischen Quellen schmücken die Seiten dieses Kalenders, der eigentlich viel mehr ist als „nur“ ein Kalender. Die sorgfältig recherchierten und hochwertig aufbereiteten Informationen sind kurzweiliger Lesestoff - auch für zwischendurch. Fazit: Der Kalender ist fast zu schade, um ihn nur an die Wand zu hängen. Ein ideales Weihnachtsgeschenk für Mediziner und Laien!

Der Gastroenterologe

 

Facettenreiche Augenweide

Im Kalender „Zur Geschichte der Medizin“ aus dem Vitalis Verlag wird Woche für Woche ein Stück Medizingeschichte sichtbar - in historischen Bildern, Porträtaufnahmen und kurzen Texten zu Mediziner-Persönlichkeiten und den neuen Entwicklungen damaliger Zeit. So lassen sich viele berühmte Ärzte wie Albert Schweitzer, Wilhelm Conrad Röntgen oder Philippus Theophrastus Bombastus Paracelsus von Hohenheim finden. Aber auch weniger bekannte wie der mexikanische Arzt Mariano Azuela Gonzáles (1873-1952), der genauso gut mit der Pinzette wie mit der Pistole umgehen konnte. Er schloss sich nach dem Sturz des Madero-Regimes den Revolutionstruppen und Pancho Villa als Feldarzt an und verfasste im Exil ein großes Revolutionspanorama.

Hamburger Ärzteblatt