Rübezahl
Rübezahl
Paul Arndt

Rübezahl

Der Herr der Riesengebirges
Mit einer rübezahleologischen Betrachtung von Harald Salfellner. Zahlreiche Farbabbildungen.
  • 15 x 21 cm, 176 Seiten
  • Deckenband, Fadenheftung, Schutzumschlag, Lesebändchen
  • ISBN 978-3-89919-650-4
  • In Vorbereitung
Erhältlich in
€ 19,90 (D)€ 20,50 (Ö)

Droben im Riesengebirge, wo über alle Gipfel die Schneekoppe aufragt, da wohnt er, der bärtige Rübezahl. Seine Launen und Grillen sind dort wohl bekannt: dem Kräutersammler verhagelt er die Ernte, den Wanderer führt er in die Irre und mit Donner und Blitz bestraft er grob, wer ihn beim verhaßten Spottnamen ruft. Gott lob hilft er den Guten und Braven, etwa dem armen, vom gierigen Händler bedrängten Weber oder der verzweifelten Mutter, die kein Brot mehr hat für ihre Kinder. So ranken sich unzählige Geschichten und Legenden um den Berggeist. Paul Arndt hat die Wichtigsten davon zu einem poetischen, heute geradezu klassischen Buch vereint – für Sagenfreunde aller Altersstufen. Und wer mehr wissen will über den rätselhaften Rauhschwanz, der lese nach im üppig bebilderten Nachwort von Harald Salfellner.

Inhalt Inhalt

Erstes Kapitel. Als Einleitung

Zweites Kapitel. Rübezahl will die schöne Prinzessin Emma freien. – Auf welch lustige Weise er zu seinem Namen Rübezahl kommt und wie sein Groll gegen die Menschen sich erklärt

Drittes Kapitel. Der Herr der Berge läßt nicht mit sich spaßen, er bestraft den Ungehorsam eines Kräutersuchers, der wiederholt in sein Berggärtlein einbricht, mit grausamer Strenge, sowie einen Hirten, der seine Berge zu betreten wagt

Viertes Kapitel. Rübezahl ist ein Neckebold. Er spielt einem mürrischen Glashändler einen tollen Schabernack, wandelt dann aber alles Leid zum Guten um

Fünftes Kapitel. Rübezahl ist bei aller Strenge oft mild und weise und hat ein Herz für die Kinder. So nimmt er sich des armen Peterchens an und beschützt in einem andern Falle die kleine Ährenleserin vor ihrem Peiniger

Sechstes Kapitel. Rübezahl ist ein strenger, aber weiser Lehrer. Er treibt dem Wunderdoktor die Lust zum Quacksalbern aus, kuriert den Schneidermeister Zwirbelbein von seiner Langfingrigkeit und prellt einen geizigen Bäcker

Siebentes Kapitel. Rübezahl kann sehr liebenswürdig und nobel sein. Ein armer böhmischer Musikant gerät in sein Zauberschloß, spielt ihm vor und erhält eine Goldflöte zum Geschenk. Ein krankes Fräulein erhält einen heilkräftigen Becher

Achtes Kapitel. Rübezahl ist ein lustiger, durchtriebener Schelm und Schalk. Er führt als Ritter zu Roß ein lustiges Stücklein in einem Wirtshaus aus und hat eine Reisegesellschaft zum besten

Neuntes Kapitel. Rübezahl hat Freude am Guten. Er belohnt einen Apothekergehilfen für eine Liebestat mit einem zauberhaften Wanderstab und erquickt einen Verschmachtenden mit köstlichen Pflaumen

Zehntes Kapitel. Rübezahl schenkt den armen Webern des Riesengebirges seine ganz besondere Gunst. Er hilft einer Weberfamilie aus der bittersten Not und nimmt sich des verwaisten Friedel, eines Webersöhnchens, mitleidig und gütig an

Elftes Kapitel. Rübezahls fürstliche Gastfreiheit. Er spielt den vornehmen reichen Kavalier und erweist einer reisenden Gräfin und ihren schönen Töchtern Aufnahme in seinem Zauberschloß

Zwölftes Kapitel. Rübezahl ist großmütig. Er hilft dem armen Bauer Steffen mit einem Darlehen aus der Not und erweist sich als ein edler Gläubiger. Er schenkt einem anderen armen Bauern seine Bergwiese

Dreizehntes Kapitel. Rübezahl spaßt gern, wenn er schenkt. Seine Freigebigkeit wird daher oft als solche verkannt, so zum Schaden der Kräuterlore und dann wieder des armen Webers Heinz

Vierzehntes Kapitel. Rübezahl ist mitleidig. Er tritt als Weihnachtsgast in die Hütten der Armen

Fünfzehntes Kapitel. Von Rübezahls Schwester, der im Berginnern wohnenden Quellenfee des Riesengebirges

Vom Berggeist des Riesengebirges. Eine kurze rübezahleologische Betrachtung von Harald Salfellner